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Pez Hejduk porträtiert in ihren Serien
unter dem Titel „Mother’s Finest“ seit Jahren ihre Mutter, indem sie klassische SW-Fotografie mit ironischen
Insze- nierungen verbindet.
Durch die Hervorhebung charakteristischer Ei- genschaften zeigt Hejduk zum einen ein sehr persönliches
Bild ihrer Mutter, zum anderen stellt sie generell typische Inszenierungen einer Frau in reiferen Jahren vor.
Durch überzeichnete Körperhaltung und Mimik sowie klassische Accesoires wird Weiblichkeit sowie
Männ- lichkeit als tägliche Maskerade und Anpassung an Normen aufgezeigt und nicht als naturgegebene
Geschlechtsidentität. Durch diese Inszenierungen zeigen Pez Hejduks Arbeiten die soziokulturelle
Komponente der Geschlechterdifferenz auf und machen bewußt, daß die Grenze zwischen "Norma- lität"
und "drag" nicht deutlich zu ziehen ist..
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